Jazz Review 2020 – France

France

Erinnern wir uns noch einmal daran, dass es Die US Navy war, die den Jazz über Frankreich nach Europa brachte, und freuen uns entsprechend über manche leichtfüßige Interpretation, so, als könnten die Französinnen und Franzosen angesichts eines Debussy den Jazz wirklich nur als Tanzmusik verstehen oder mitnehmen, was sicherlich inzwischen überinterpretiert wirkt – auffällig ist bei vielen Tüftlern die Raumbezüglichkeit, das Spiel mit Korpus und Tiefe – manchmal eben doch verklärend, fast schon romantisch, und hartes Timing oder abrupte Phrasierung ihm einen Kontrapunkt setzen will – und als wollten sie mich wieder auf den Arm nehmen, die Peiranis und Parisiens springend, beschwingt, luftig, wieder Namen, Namen: Martin Pyne, Enzo Carniel, Camille Bertault, Celine, Bonacina, Henri Texier, Sophie Abour, Bada-Bada, Marc Berthoumieux, Raphael Pannier, Sylviain Rifflet, Faiz Lamouri, Matthieu Bordenave, Simon Moullier, MATHIS,Jean-Pierre Como, Mathieu Saglio, NCY Milky Band, Livier Le Goas, Naissam Jalal, Benjamin Moussay, Vincent Courtois

Martin Payne – Spirits of absent Dancers

Enzo Carniel – Wallsdown

Camille Bertault – Le tigre
Céline Bonacina – Crystal Rain
Henri Texier – Chance
Sophie Alour – Joy
Bada-Bada – II

Sylvain Rifflet – Rebellions
Simon Moullier – Spirit Song

Matthieu Saglio – el camino de los vientos
NCY Milky Band – Live at 111M

hot-sugar-band Holiday