Methew Bourne – Nightports

Wer sein Klavier liebt schlägt es … der Zauber ums Klavier als Schlaginstrument. Von Matthew Bourne mit seinem Partner Mark Slater auf die Spitze getrieben, in dem Sinn als die Fallhöhe gleich mitgeliefert wird. Wenn es erst heißt Schluss. Knirscht es nicht nur im Ohr. Um es deutlicher zu machen:

Davon zumindest scheint die neue Aufnahme entfernt. Es geht im Vergleich sogar relativ harmonisch zu. Nun gut. Marotten sind das, hatten wir.

1962. Piano Destruktion Fluxus – hier mal die Frage von Andrea Büttner

wo wir schon dabei sind … muss auch mal gut sein …

… kann man ja noch aufmerksam machen auf die neue Aufnahme von Meta3924193962_10thew Bourne.

Spotify:

Wüsstest du es nicht besser, du könntest glauben, ein Perkussionist sei am Werk, heißt es, während in „Leave“ Texturen und Töne für gitarren-geleitete Post-Rock-Bands zu hören sind, und um noch auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, könnte man auch von Explosionen im Himmel sprechen. Bleibt festzuhalten, dass es phasenweise wirklich aufregend klingt. Eine eher aufwändige Art der Perkussionierung, die Tendenz zum Zweithaus, Zweitauto, zur Zweitfamilie und einem Zweitwohnsitz unübersehbar, warum nicht auch die zum Zweitklavier im Himmel explodiert. Wird ja eh immer schwieriger sich durchzusetzen. (Was man alles mitbringen muss. Werkzeug allein reicht wohl nicht mehr.)

Qobuz

Sagen wir so. – Allaboutjazz nimmt die Sache ernst. Und ich sage nur. Ein bisschen Ironie darf sein. Guck, hier hat auch schon jemand was zu gesagt. Mit Spendenkonto. Bitte nicht als Werbung missverstehen.

Und weils so gefährlich ist mit dem Klavier …

Ob das glücklich macht?