Frank London – Glass House Orchestra

Klezmer? Klezmer! Ungarische Tänze? Ungarische Tänze! Orchestra Furioso könnte man auch sagen. „Sun Ra goes to Transylvania“. Auch einsortiert als folkloristischer Punk, oder besser: die Zymbal im Highspeed meets Trompete mit Hintergrundrauchen und -schlagen. Frank London, der Geschichtenerzähler. Kein Unbekannter für die, die das Label Tzadik von John Zorn beobachten. Das nur am Rande. Denn hier bist du eine dreiviertelstunde von einer eigenen Powerwelle getrieben und darfst kannst schmunzeln, leiden, entsetzt sein, aufgewühlt zwischengelagert … jewish music, heißt es auf dem Cover …(Aufnahme 3 ein Konzerzmitschnitt aus Budapest:)

nominiert zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik gleich in drei Gruppen: Grenzgänger, Traditionelle Ethnische Musik und Weltmusik – allemal ein Feuerwerk. Anders ausgedrückt: Astro-Ungarischer Volks-Punk, wie Frank London selbst sagt. Wild und frei wie ein druckvoller kleiner Aufstand … das Glass House Orchestra bestehend aus acht gefeierten Musikern aus vier verschiedenen Ländern und zwei Kontinenten. Die Musiker sind:

Frank London (trumpet) Pablo Aslan (bass), Aram Bajakian (guitar) Jake Shulman-Ment (violin) Yoni Halevy (drums) Edina Szirtes Mókus (violin, voice), Miklós Lukács (cimbalom/tsimbl), Béla Ágoston (winds)

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„Glass House“ auf YouTube // Spotify // SoundCloud 

Der Konzertmitschnitt nochmal für sich: